Regelmäßiger
Gruppennachmittag mit Pinguin und Colibri
Darüber hinaus wird einmal die Woche ein Gruppennachmittag
vom Sozialdienst angeboten an dem jeder Bewohner teilnehmen
kann. Im Bedarfsfall
wird dann auch der Colibri zugeschaltet. Die Gruppenstärke
schwankt zwischen 4 und 8 Bewohner/Innen.
Der Pinguin wird
täglich, durchaus auch zwei Mal am Tag, von einem
Bewohner genutzt. Ansonsten wird er vereinzelt genutzt.
Ein Highlight ist der
Pinguin auch für Enkelkinder, die ihre Großeltern
besuchen.
Trainingsmöglichkeit
für alle
Zur Zeit wird der Pinguin noch nicht mit dementen Bewohnern
benutzt, dennoch ist ein Heimbewohner
mit erheblichen intellektuellen Schwächen mit Begeisterung
bei den Spielen „Osternester suchen“ und „Fliegenklatsch“
regelmäßig dabei.
Die Betreuung des Pinguins und die Angebote für die
Bewohner/Innen liegt fast ausschließlich in den
Händen des Sozialdienstes.
Keine Skepsis - Erfolgserlebnisse
mit dem Pinguin
Frau Engelke berichtet:
Das Interesse am Arbeiten mit dem Pinguin seitens der
Bewohner/Innen war für uns zunächst überraschend.
Im Vorfeld vermuteten wir, dass der Pinguin mit sehr großer
Skepsis betrachtet werden würde. Dies war nicht der
Fall. Als hilfreich
hat sich dabei erwiesen, dass die Möglichkeit der
Abdeckung der Tastatur gegeben ist und die Bewohner/Innen
ohne große Probleme mit dem Touchscreen recht schnell
bei Spielen zu Erfolgserlebnissen kamen und so auch die
Neugier geweckt wurde, noch mehr zu erreichen.
Wie schon erwähnt, wird bei einer Führung durch
das Haus mit neuen Kunden die Existenz eines Computers
für Senioren durchwegs positiv zur Kenntnis genommen.
Lebensqualität gestiegen und Kontakt geknüpft
Abschließend
können wir jedoch sagen, dass die Anschaffung des
Pinguins eine gute Investition war, da die Lebensqualität
für die Nutzer des Pinguins deutlich gestiegen ist.
Auf diese Weise haben sich auch 2
Bewohner, die sonst sehr zurückgezogen leben, beim
Gruppentreffen und gemeinsamen Quizraten kennengelernt.
Ich selber habe die beiden bei uns im Park zusammensitzen
sehen und freute mich sehr darüber. Soviel noch zum
Thema Motivation meinerseits mit den Bewohnern am Pinguin
zu arbeiten.