Haus
Rosenberg des Kuratorium
Wiener Pensionisten Wohnhäuser
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Bericht
aus der Demenzstation im Haus Rosenberg.
„Die
Biographie als Schlüssel zum Selbst“
Frau Maria S. ist
heute 81 Jahre alt und lebt im Seniorenheim. In
den letzten Monaten hat sie sich immer mehr in sich
zurückgezogen. Manchmal sitzt sie bei Tisch und
hat die Augen geschlossen. Sie nimmt kaum am Tagesgeschehen
teil. Oft weiß sie nicht mehr, wo sie sich gerade
befindet. Nach
dem Interaktionsbogen von Prof. Böhm befindet sich
Frau S. auf Stufe 5. Das entspricht der emotionalen
Erreichbarkeit eines 5jährigen Kindes.
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Psychobigrafisches
Fotoalbum
Am Colibri wurde für Maria S. ein eigenes psychobiografisches
Fotoalbum angelegt. Die Bilder stammen vorwiegend
aus Kindheit und Jugendzeit von Frau S.
Den Betreuenden im Haus ist bekannt, dass Frau S.
aus einem wohlhabenden Elternhaus stammt, als behütetes
Einzelkind aufwuchs und sehr viele Ausflüge
mit ihrem Vater unternahm. Er war ihre Identifikationsfigur
und ihr großes Vorbild. Für Frau S. wichtige
Themen waren immer wieder das Aussehen, Gewicht
und Essen.
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Erfolgreiche Aktivierung
Um die Aktivierung mit Unterstützung durch den Colibri
erfolgreich zu gestalten, achten die Betreuenden auf die
emotionale Erreichbarkeit von Frau S. Wenn sie mit geschlossenen
Augen im Wohnzimmer sitzt, ist die Kontaktaufnahme nur
über die Berührung möglich. Das Interesse
von Frau S. wird dadurch geweckt, dass man ihr das Gefühl
vermittelt, etwas Besonderes – wie in ihrer Kindheit –
zu sein.
Bilder im Großformat
Vor der Aktivierung wird der Colibri eingeschaltet und
das Fotoalbum geöffnet.
Der Einstieg
erfolgt über ein Bild, das Frau S. als schön
gekleidetes Mädchen mit Puppe in der Hand zeigt.
Frau S. erkennt sich sofort und beginnt zu erzählen.
Sie verknüpft diesen Bildinhalt auch mit dem nächsten
Foto, das ihr am Colibri präsentiert wird: Ihre
so geliebte Grießnockerlsuppe und voll Freude
berichtet sie auch noch von einem Ausflug mit ihrem
Vater. Sie nimmt auch die weitern vier Fotos, die ihr
mittels Album am Colibri gezeigt werden wahr und kommentiert
sie. Besonders überraschend für die Betreuenden
ist, als Frau S. beim Anblick eines Bildes mit Schaffnerin
aus der Nachkriegszeit gleich erklärt, auch sie
habe für kurze Zeit diesen Beruf ausgeübt,
aber der hier gezeigte Wagon fuhr nicht auf ihrer Linie.
Nach nur fünf
Minuten befindet sich Frau S. im emotionalen Zustand
einer Erwachsenen. Sie ist wach und nimmt am Alltagsgeschehen
teil – sie beobachtet das Geschehen im Haus und kommentiert
es.
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Umsetzung
der emotionalen Erreichbarkeit im Alltag
Im Alltag wird nun versucht die emotionale Erreichbarkeit
zu erhalten, indem man ihre besondere Herkunft hervorhebt
und berücksichtigt.
Mit der einfachen Maßnahme Frau S. zur Tischdame
beim gemeinsamen Essen zu machen und ihr das Essen zuerst
zu servieren, das sie dann auch an die anderen Damen verteilt
wird ihr das Gefühl vermittelt jemand Besonderer
zu sein.
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Welche Voraussetzungen Ihr PC hierfür
erfüllen muss, können sie
hier
lesen. |
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Ass.
Prof. Dr. Rosa Diketmüller, Sportwissenschaftlerin
-
Uni Wien |
| "Die
Übungen von ein Tag in der Natur
eignen sich hervorragend um die Beweglichkeit
und Koordnation zu verbessern!"
zur CD III |
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Gertraud
Kemptner, Altenfachbetreuerin |
| "Ich
kenne nichts anderes wo Spaß und
Freude sich so schnell in der Gruppe
bemerkbar machte!"
zur CD I |
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